- 7–10 Tage empfohlen
- Ca. 1.250–1.350 km plus Fähre
- Am besten für self-contained Camper
- Fähre nach Fahrzeuggröße buchen
- Stellplätze mit Strom vor und nach der Fähre
Diese Camper-Route von Invercargill nach New Plymouth ist eine echte Zwei-Insel-Etappe: Farmland in Southland, die Otago-Küste, die Canterbury Plains, die Küste bei Kaikōura, die Cook-Strait-Fähre und dann die Westküste der Nordinsel bis nach Taranaki. Das ist keine Strecke, die man im gemieteten Wohnmobil hetzen sollte – erst recht nicht, wenn Fähr-Check-in, Wetter, Wäsche, Dump Stations und das langsamere Tempo im Camper zum Reisetag dazugehören.
Unten findest du einen praktischen Self-Drive-Plan mit sinnvollen Tagesetappen, Ideen für Übernachtungen, Straßentipps für größere Fahrzeuge und Hinweisen, wann Stromanschluss, Frischwasser, LPG und Entsorgung wichtig werden. Wenn du Fährzeiten und Campingplätze passend zu Campergröße und Reisedaten abgestimmt haben möchtest, kannst du auch mit uns sprechen bevor du fest buchst.
Wie viel Zeit du für die Route einplanen solltest

Die Fahrt von Invercargill nach New Plymouth umfasst etwa 1.250–1.350 Kilometer auf der Straße, plus die Cook-Strait-Fähre zwischen Picton und Wellington. Im Campervan ist die entspannte Variante meist 7 bis 10 Tage lang. Schneller geht es, aber dann wird aus der Wohnmobilreise eher eine Kette aus Tankstopps und späten Ankünften.
Ein guter Rhythmus: nicht mehr als einen sehr langen Fahrtag hintereinander einplanen. Baue eine Nacht vor und eine Nacht nach der Fähre ein, denn Wind, Verspätungen der Fähre und Verkehr in Wellington können mehr Zeit kosten als gedacht.
- Praktisches Minimum: 5 bis 6 Tage, wenn du den Camper vor allem überführst.
- Bessere Reisezeit: 7 bis 10 Tage mit Stopps in Kaikōura, Whanganui und Taranaki.
- Entspanntes Tempo: 12 Tage oder mehr, wenn du die Catlins, Banks Peninsula oder zusätzliche Küstennächte einbaust.
- Camper-Hinweis: buche die Fähre mit exakter Länge und Höhe deines Fahrzeugs, inklusive Fahrradträger, Dachboxen oder Heckstauraum.
Etappe 1: Invercargill nach Dunedin oder Oamaru
Ab Invercargill führt die direkte Wohnmobilroute auf dem SH1 über Gore und Balclutha nach Dunedin und weiter nach Norden bis Oamaru, wenn die erste Etappe länger sein soll. Die Straße ist grundsätzlich camperfreundlich, mit regelmäßigen Orten für Tanken, Einkaufen und eine Pause zum Beinevertreten. Achte auf starke Seitenwinde über dem offenen Farmland von Southland und South Otago, besonders in einem High-Top-Campervan.
Wenn dich die Catlins reizen, plane sie als landschaftlich schönen Abstecher ein, nicht als schnelle Durchgangsroute. Die Gegend ist wunderschön, kostet aber Zeit, hat engere Kurven und einige Nebenstraßen, die mit einem größeren Wohnmobil weniger entspannt sind. Fülle Frischwasser und Kraftstoff vorher auf und verschiebe den Dump-Station-Stopp nicht auf das Ende eines nassen, windigen Tages.
- Übernachtungsoptionen: Stellplätze mit Strom in Holiday Parks in Dunedin, Portobello oder Oamaru; Stellplätze ohne Strom passen bei mildem Wetter, wenn deine Bordbatterie fit ist.
- Nützliche Camper-Aufgaben: Entleeren und Frischwasser auffüllen in Invercargill oder Dunedin, bevor es weiter nach Norden geht.
- Parktipp: Vermeide es in Dunedin, einen langen Camper in steile Straßen im Zentrum zu zwängen; nutze ausgeschilderte größere Parkplätze an Waterfront, Strand oder Holiday Park.
- Straßenhinweis: Plane auf den Hügeln südlich von Dunedin ein langsameres Tempo ein und halte dich auf Überholspuren links, damit schnellere Fahrzeuge sicher vorbeikommen.
Etappe 2: Oamaru, Christchurch, Kaikōura und Picton
Das ist das Rückgrat der Südinsel auf dem Wohnmobil-Roadtrip von Invercargill nach New Plymouth. Von Oamaru nach Christchurch fährst du überwiegend offen auf dem SH1; nördlich davon wird die Straße kurviger und landschaftlich reizvoller, je näher du der Kaikōura-Küste kommst. Im Wohnmobil lohnt es sich, anzuhalten, bevor du müde wirst – lange gerade Straßen können genauso anstrengend sein wie kurvige.
Kaikōura ist ein naheliegender Übernachtungsstopp vor Picton. Der Küstenabschnitt des SH1 hat Tunnel, Ufermauern, Bahnübergänge und gelegentliche Baustellen. Fahre moderat und nutze nur Ausweichstellen, die ausgebaut und für deine Fahrzeuglänge sicher sind. Halte für Fotos nicht halb auf dem Seitenstreifen; es gibt richtige Aussichtspunkte und Ortsparkplätze, die für Camper deutlich besser geeignet sind.
- Gutes Übernachtungsmuster: Oamaru oder Christchurch, dann Kaikōura, dann Picton oder Blenheim vor der Fähre.
- Warum ein Stromplatz lohnt: praktisch vor der Fähre, damit du Geräte laden, Wäsche waschen und den Kühlschrank richtig herunterkühlen kannst.
- Entsorgung und Wasser: Plane einen Service-Stopp rund um Christchurch, Kaikōura, Blenheim oder Picton über offizielle Anlagen der Gemeinde oder des Campingplatzes.
- Achtung bei großen Campern: Parken im Zentrum von Christchurch kann knifflig sein; wähle ausgeschilderte Plätze für längere Fahrzeuge oder parke etwas außerhalb und laufe hinein.
Cook-Strait-Fähre mit dem Campervan
Die Fähre ist das Scharnier dieser Route und sollte wie eine eigene Fahretappe geplant werden, nicht wie ein nettes Extra. Gib bei der Buchung die volle Länge und Höhe des Wohnmobils sowie alles am Heck montierte Zubehör an. Komm mit Zeitpuffer an, denn ein knapper Fähr-Check-in mit Mietcamper ist stressig und die gesparten Minuten nicht wert.
Befolge die Anweisungen der Fährgesellschaft zu Gas, Alarmen und Zugang zum Fahrzeug. In der Praxis musst du damit rechnen, dass LPG-Flaschen zugedreht werden und während der Überfahrt kein Zugang zum Fahrzeugdeck möglich ist. Packe daher Medikamente, warme Kleidung, Snacks und Ladegeräte vor dem Boarding in eine Tagestasche. Sichere lose Gegenstände im Camper vor dem Check-in; die Cook Strait kann auch an scheinbar schönen Tagen ruppig sein.
- Nacht vor der Überfahrt: Picton oder Blenheim ist die einfachste Basis, wenn du eine Fähre am Morgen hast.
- Nacht nach der Überfahrt: Nutze einen zugelassenen Campingplatz oder Holiday Park im Raum Wellington, statt in der Stadt frei stehen zu wollen.
- Vor dem Boarding: Müll entsorgen, Kühlschrank-Einstellungen prüfen, Dachluken schließen und sicherstellen, dass Schränke einrasten.
- Nach der Ankunft: Nimm dir Zeit beim Verlassen von Wellington; Hügel, Wind und enge Stadtspuren sind nach der Fährschlange ein deutlicher Wechsel.
Etappe 3: Wellington nach Whanganui und New Plymouth
Ab Wellington ist die praktischste Route für einen Campervan nordwärts über die Kāpiti Coast und Levin, dann weiter Richtung Whanganui und auf dem SH3 durch South Taranaki nach New Plymouth. Dieser Abschnitt ist ein sanfter Wiedereinstieg nach der Fähre: Strände, Flussstopps und offenes Milchfarmland, während Mount Taranaki langsam den Horizont übernimmt.
Whanganui ist ein sehr guter Übernachtungsstopp, weil er die Fahrt auf der Nordinsel sinnvoll teilt und ordentliche Versorgungsmöglichkeiten bietet. Wenn du vor New Plymouth eine Küstenpause einlegen möchtest, schau nach Hāwera, Ōpunake oder anderen ausgeschilderten Campingbereichen, prüfe aber die lokalen Regeln genau. Freedom-Camping-Regeln unterscheiden sich je nach District und sind nahe Stränden, Reservaten und Ortszentren meist strenger.
- Straßenhinweis: Rechne mit Verkehr rund um Wellington und die Kāpiti Coast; nördlich von Whanganui wird das Fahren auf dem SH3 wieder offener.
- Beste Pausenpunkte: Strände an der Kāpiti Coast, die Riverfront von Whanganui, Pātea und Aussichtspunkte an der Küste von South Taranaki, sofern Parken ausgeschildert und eben ist.
- Camper-Service: Nutze Holiday Parks, öffentliche Dump Stations und Service-Orte für Wasser und Abwasser, statt voll in New Plymouth anzukommen.
- Windhinweis: Freie Küstenabschnitte können böig sein; reduziere in einem hoch gebauten Wohnmobil frühzeitig die Geschwindigkeit.
Ankunft in New Plymouth mit dem Camper
New Plymouth ist ein lohnendes Ziel, weil du den Camper abstellen und deine Beine wieder richtig nutzen kannst. Coastal Walkway, der Bereich um Ngāmotu Beach und die zentrale Waterfront sind gute Anlaufpunkte, aber beachte immer ausgeschilderte Zeitlimits und Übernachtungsverbote. Ein langes Wohnmobil ist viel leichter zu handhaben, wenn du am Rand eines Parkplatzes stehst statt dich in kompakte Innenstadtplätze hineinzuschieben.
Wenn du Richtung Mount Taranaki weiterwillst, prüfe das Wetter, bevor du dich festlegst. Straßen in den Egmont National Park können schmal, schattig und nass sein, und Übernachten ist in geschützten Gebieten nicht einfach anzunehmen. Lass den großen Camper an einer passenden Basis stehen und fahre nur Zufahrtsstraßen, auf denen du dir Wenden oder Rückwärtsfahren zutraust.
- Übernachtungsstil: Stellplätze mit Strom sind bei feuchtem oder kühlerem Wetter in Taranaki hilfreich; ohne Strom funktioniert bei stabilem Sommerwetter gut.
- Freedom Camping: Nutze nur Plätze, an denen es ausdrücklich erlaubt ist und dein Camper die aktuellen Self-Containment-Anforderungen erfüllt.
- Vor dem Erkunden: Grau- und Schwarzwasser entsorgen, Frischwasser auffüllen und LPG nachfüllen, wenn mehrere Nächte vor dir liegen.
- Parktipp: Für den Coastal Walkway einmal legal auf einem größeren Platz parken und laufen oder radeln, statt den Camper zwischen kurzen Stopps immer wieder umzusetzen.
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Mehr lesenHäufige Fragen
Wie viele Tage brauche ich für eine Camper-Route von Invercargill nach New Plymouth?
Kann ich die ganze Strecke Freedom Camping machen?
Ist diese Route für ein großes Wohnmobil geeignet?
Sollte ich die Cook-Strait-Fähre im Voraus buchen?
Wo sollte ich den Camper auf dieser Reise versorgen und entsorgen?
Welche Jahreszeit ist am besten für die Fahrt von Invercargill nach New Plymouth?
Lass diese Route auf deine Reisedaten zuschneiden
Schick uns kurz deine Eckdaten – Reisedaten, Gruppengröße und welche Art von Trip du möchtest. Ein Planer meldet sich mit einer Fahrzeugempfehlung, einer sinnvoll getakteten Route und einem realistischen Budget.