Die wichtigste Frage nach der Entscheidung, in Neuseeland ein Wohnmobil zu mieten, ist die Anzahl der Schlafplätze. Neuseeland Camper werden als 2-Berth, 4-Berth oder 6-Berth gelistet, doch hinter den Bezeichnungen stecken echte Grundrissunterschiede. 2-Berth bedeutet fast immer ein festes Queensize-Bett im Heck, das du nicht jeden Abend umbauen musst. 4-Berth bedeutet entweder zwei feste Betten – eines hinten, eines über der Fahrerkabine in der Luton-Position – oder ein festes Heckbett plus eine Dinette, die jeden Abend zum zweiten Bett umgebaut wird. Dieser Unterschied zwischen den beiden 4er-Grundrissen verändert eure Reise stärker als jedes Markenlogo.
Wann ein 2-Personen-Camper passt
Zwei Erwachsene, ein Fahrzeug, unkompliziert. Der 2-Personen-Camper ist kürzer (meist 5,4–6,0 m), fährt sich eher wie ein hoher Van als wie ein kleiner Lkw, lässt sich leichter parken, verbraucht etwa 10–13 L/100 km, und das Bett bleibt immer gemacht. Wenn ihr als Paar länger als 7 Nächte unterwegs seid, bietet ein 2er beim Camper mieten in Neuseeland fast immer mehr Alltagskomfort als ein 4er mit ungenutztem Bett.
Wann ein 4-Personen-Wohnmobil passt
Zwei Erwachsene plus ein oder zwei Kinder unter 12 Jahren passen bequem in ein 4-Personen-Wohnmobil. Zwei Erwachsene plus zwei Teenager werden eng; dann ist eher ein 6-Personen-Wohnmobil sinnvoll. Vier Erwachsene im 4er funktionieren für 5–7 Nächte, sind aber für 14 Nächte unbequem. Die meisten 4er sind 6,5–7,2 m lang und verbrauchen 12–15 L/100 km – auf allen Straßen in Neuseeland völlig okay, aber langsamer über Bergpässe und schwieriger in Stadtzentren zu parken.
Feste Betten oder Dinette-Umbau
Wenn du zwei 4-Personen-Wohnmobile zu ähnlichen Preisen vergleichst, frag nach: Wird das zweite Bett jeden Abend aus der Dinette gebaut, oder ist es fest über der Fahrerkabine? Grundrisse mit festen Betten sind grob 15–25 % teurer, erhalten aber nach 20 Uhr den Wohnbereich – wichtig, wenn Kinder früher schlafen gehen als die Eltern.